Persönlichkeiten

Auguste Schmidt, die "Seele der deutschen Frauenbewegung" (* 3. August 1833 in Breslau; † 10. Juni 1902 in Leipzig) wohnte lange Zeit in der Lortzingstr. 5.
Der Maler Max Beckmann (* 12. Februar 1884 in Leipzig; † 27. Dezember 1950 in New York City) lebte in seinen Kinderjahren in der Rosentalgasse 12.
Ephraim Carlebach, (* 12. März 1879 in Lübeck; † Oktober 1936 in Ramat Gan [1] Palästina, heute Israel), begründete die Höhere Israelitische Schule in der Gustav-Adolf-Straße, die nach ihm Ephraim-Carlebach-Schule benannt wurde. Zu seinem Gedenken wurde im November 1992 in Leipzig die Ephraim Carlebach Stiftung gegründet.
Bertha Wehnert-Beckmann (* 25. Januar 1815 in Cottbus; † 6. Dezember 1901 in Leipzig) mit Hund Pluto, Selbstporträt (koloriert). Die Fotografin lebte und arbeitete von 1866 an in der Elsterstraße 38.

Wehnert-Beckmann war 1843 die erste Berufsfotografin Deutschlands, die ihr eigenes Fotoatelier eröffnete.

Mehr Informationen: http://waldstrassenviertel.de/persoenlichkeiten/bertha_beckmann.html
Dieses (vermutlich) bislang unbekannte Jugendfoto von Joachim Ringelnatz (Hans Bötticher) habe ich in der Fotothek des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig entdeckt! Es zeigt Ringelnatz (2. v. r.) im Sommer 1897 im Kreise seiner Familie im "Bötticher'schen Garten", fotografiert von Georg Köring. Das Haus befand sich in der Poniatowskistr. 12, heute Gottschedstraße.
Edwin Bormann (* 14. April 1851 in Leipzig; † 3. Mai 1912 ebenda) ist mit der Berufsangabe "Schriftsteller" seit 1877 im Adressbuch der Stadt Leipzig unter der Anschrift Ranstädter Steinweg 56c, heute Jahnallee 26, verzeichnet.
August Bebel (* 22. Februar 1840 in Deutz bei Köln; † 13. August 1913 in Passugg, Schweiz) mit seiner Familie in den 1870-80er Jahren. Von 1866 bis 1868 lebte die Familie Bebel in der Gustav-Adolf-Str. 14
August Bebel (* 22. Februar 1840 in Deutz bei Köln; † 13. August 1913 in Passugg, Schweiz) mit seiner Familie in den 1870-80er Jahren. Von 1866 bis 1868 lebte die Familie Bebel in der Gustav-Adolf-Str. 14
Rudolf von Gottschall (* 30. September 1823 in Breslau; † 21. März 1909 in Leipzig), Dramatiker, Literaturhistoriker und Literaturkritiker. Er lebte bis zu seinem Tod in der Auenstr. 1 B (heute Hinrichsenstraße).
Albert Lortzing (* 23. Oktober 1801 in Berlin; † 21. Januar 1851 ebenda) schuf in der Funkenburgstraße 8, im einstmaligen Gartenhaus in den Jahren von 1833 bis 1846 einige seiner Hauptwerke wie "Zar und Zimmermann" und "Der Wildschütz".
Ephraim Carlebach, (* 12. März 1879 in Lübeck; † Oktober 1936 in Ramat Gan [1] Palästina, heute Israel), begründete die Höhere Israelitische Schule in der Gustav-Adolf-Straße, die nach ihm Ephraim-Carlebach-Schule benannt wurde. Zu seinem Gedenken wurde im November 1992 in Leipzig die Ephraim Carlebach Stiftung gegründet.
Babette Carlebach (geb. Kohn, * 24. Dezember 1912 in Würzburg; † 22. April 1991 in Manchester) und Felix F. Carlebach (* 15. April 1911 in Lübeck; † 23. Januar 2008 in Manchester) vor dem Eingang der Höheren Israelitischen Schule in der Gustav-Adolf-Staße, um 1937
Der Komponist Gustav Mahler (1860 - 1911) lebte in den Jahren 1887 bis 1888 als er in Leipzig als Opernkapellmeister angestellt war in der Gustav-Adolf-Straße16. Hier entstand auch seine 1. Sinfonie.
Walter Ulbricht (* 30. Juni 1893 in Leipzig; † 1. August 1973 in Groß Dölln) wurde in der Gottschedstraße 4 (heute Nr. 25) geboren. In dasselbe Gebäude zog 1899 Gustav Stresemann als Student ein.

Foto: Pressekonferenz am 15.06.1961, bei der der berühmte Satz fiel: "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten", der nur wenige Wochen später durch den Beginn des Mauerbaus am 13.08. ad absurdum geführt wurde.
Gustav Stresemann (* 10. Mai 1878 in Berlin; † 3. Oktober 1929 ebenda), wohnte 1899 bis 1901 als Student in der Gottschedstr. 4 (heute Nr. 25), wo 1893 Walter Ulbricht geboren worden war.
Der Komponist Gustav Mahler (1860 - 1911) lebte in den Jahren 1887 bis 1888 als er in Leipzig als Opernkapellmeister angestellt war in der Gustav-Adolf-Straße16. Hier entstand auch seine 1. Sinfonie.
Samuel Agnon (* 17. Juli 1888 in Buczacz, Galizien, heute Ukraine; † 17. Februar 1970 in Rechowot bei Tel Aviv) erhielt 1966 zusammen mit Nelly Sachs als erster hebräischer Schriftsteller den Nobelpreis für Literatur.

Agnon hielt sich oft in Leipzig auf und wohnte zeitweise in der König-Johann-Str. 21 (heute Tschaikowskistraße) bei seiner Schulfreundin Regina Lehrfreund.

Mehr Infos: http://waldstrassenviertel.de/persoenlichkeiten/agnon.html — mit Samuel Agnon.
Heinrich Marschner (* 16. August 1795 in Zittau; † 14. Dezember 1861 in Hannover) kam im Jahr 1813 nach Leipzig, um hier Jurisprudenz zu studieren. In der "Goldenen Laute" am Ranstädter Steinweg komponierte er seinen "Vampyr".
Hans Adolf Eduard Driesch (* 28. Oktober 1867 in Kreuznach; † 16. April 1941 in Leipzig), deutscher Biologe und Naturphilosoph, lebte in der Emil-Fuchs-Str. 1
Rudolf von Gottschall (* 30. September 1823 in Breslau; † 21. März 1909 in Leipzig), Dramatiker, Literaturhistoriker und Literaturkritiker. Er lebte bis zu seinem Tod in der Auenstr. 1 B (heute Hinrichsenstraße).
Jacques Jakob Mieses (* 27. Februar 1865 in Leipzig; † 23. Februar 1954 in London) Der Schachspieler und Schachschriftsteller wohnte bis zu seiner Emigration 1938 in der Christianstr. 19.

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