Die Platten im Blindenpark sind wieder komplett

Orientierungstafeln für Blinde

Die Relief-Orientierungstafeln im ehemaligen Blindenpark im Rosental sind seit heute vormittag wieder komplett! Mitarbeiter der Stadtreinigung haben heute in Präzisionsarbeit die fehlende Tafel wieder an ihrem Platz auf dem steinernen Sockel angebracht. Sie hatten sie sichergestellt und verwahrt, nachdem sie von Unbakannten abgebrochen wurde. Die Tafeln zeigen in Blinden- und Druck-Schrift die Anlage des Parkes und bieten sowohl sehenden als auch sehbehinderten Besuchern des Parkes Orientierung. Danke sehr! „Die Platten im Blindenpark sind wieder komplett“ weiterlesen

Baloon Fiesta

“Wolkenkratzer” hieß die 19. Auflage der Balloon Fiesta Ende Juli in Leipzig. Das ist ein publikumsoffenes Treffen von Ballon-Fahrer-Teams aus mehreren Ländern, organisiert von der Agentur Wohlfahrt. Etwa 40 Ballone, davon viele sogenannte Sonderformen waren dieses Jahr zu bestaunen, wie ein Äffchen, Kater Garfield, ein Milch-Bärchen, die Lokomotive vom Orient Express, das Brandenburger Tor, eine Feuerwehr und das Raumschiff Wostok 1. So etwas bekommt man kaum auf einen Haufen und auch nicht aus nächster Nähe zu sehen! Auf dem Gelände der Festwiese direkt an der Red Bull-Arena in Leipzig konnten die Ballone besichtigt werden, die Fahrer standen für Gespräche und Fragen zur Verfügung und wenn man Glück hatte oder schon vorgebucht, gab es auch die Möglichkeit, sich mit einem Ballon in die Lüfte zu erheben.

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Die Giraffen wachsen zu!

Nach der Wärme und der übermäßigen Feuchtigkeit der letzten Wochen wächst und sprießt alles Grün wie verrückt. Leider nicht nur die erwünschten Zierpflanzen, sondern auch Unkraut gedeiht prächtig. Im Rosental stehen noch immer große Pfützen, die vor sich hinstinken und der Mückenbrut beste Entwicklungschancen geben. Ja, die blutsaugenden Biester haben gerade eine tolle Zeit. Die Stadgärtner (oder die beauftragte Firma?) kämpfen mit großem Gerät gegen den Wildwuchs der großen Wiesenflächen an. „Die Giraffen wachsen zu!“ weiterlesen

Und was zahlst Du? „Segregation“ im Waldstraßenviertel

„Ich zahle 14 Euro Miete pro Quadratmeter – und du?“ So oder so ähnlich schrieb es das Stadtmagazin „Kreuzer“ vor einiger Zeit auf eine Postkarte, die das Waldstraßenviertel repräsentieren sollte. Eine Frechheit, fanden einige Bewohner, die nur um die 6 Euro zahlen, oft weniger, als zum Beispiel in der Südvorstadt oder in Plagwitz verlangt wird. „Und was zahlst Du? „Segregation“ im Waldstraßenviertel“ weiterlesen

Foto entdeckt: Dr. Woldemar Frege

Dr. Woldemar Frege (um 1860)

Dieses Porträtfoto aus den 1860er-Jahren von Woldemar Frege (1811 – 1890) habe ich bei eBay entdeckt und gekauft. Der Leipziger Juraprofessor Frege war mit der Sängerin Virginia Livia Gerhard verheiratet, nach der die Liviastraße benannt ist.

Frege gilt als einer der „Gründerväter“ des Leipziger Waldstraßenviertels: Im Jahr 1855 hatte er das Areal der Großen Funkenburg (heute Funkenburgstraße) gekauft. Dieses ließ er gemeinsam mit seinem Sohn Arnold Woldemar von Frege-Weltzien ab 1889 parzellieren und verkaufen. Aufgrund spezieller Bebauungsvorschriften durch Frege entstand ein relativ einheitliches Bebauungsgebiet – das Kerngebiet des heutigen Waldstraßenviertels.