Neu: kostenlose Waldstraßenviertel-Postkarten

Lange gab es keine Postkartenserie mit Motiven aus dem Waldstraßenviertel. Dieser Mangel ist nun behoben: Der BUCHFUNK-Verlag bringt nun in loser Folge Postkarten heraus, mit denen Bewohner und Besucher des Viertels postalische Grüße von diesem schönen Ort versenden können. Und das Beste: die Postkarten werden kostenlos – als Werbung für waldstrassenviertel.org und facebook.com/waldstrassenviertel – im Viertel verteilt. Die Postkarten gibt es zum Beispiel bei Bacco 36 in der Waldstraße, im Hotel Ecke Fregestraße, bei Liseleje oder im Lottoladen.

Waldstraßenviertel-Postkarte
Waldstraßenviertel-Postkarte

Großes Funkenburgfest 2013

Heute ist es wieder soweit: Auf dem Liviaplatz wird bereits zum 21. Mal das Große Funkenburgfest gefeiert – organisiert vom Bürgerverein Waldstraßenviertel. Unter dem Motto „Friede. Freude. Funkenburg.“ wird bis morgen auf und neben der großen Bühne ein umfangreiches Programm geboten, von einem musikalischen Umzug mit L.E. Brass über Darbietungen der Tanzerei Flugfisch bis hin zum 1. Großen Sängerwettstreit um die „Goldene Livia“. „Großes Funkenburgfest 2013“ weiterlesen

Die Giraffen wachsen zu!

Nach der Wärme und der übermäßigen Feuchtigkeit der letzten Wochen wächst und sprießt alles Grün wie verrückt. Leider nicht nur die erwünschten Zierpflanzen, sondern auch Unkraut gedeiht prächtig. Im Rosental stehen noch immer große Pfützen, die vor sich hinstinken und der Mückenbrut beste Entwicklungschancen geben. Ja, die blutsaugenden Biester haben gerade eine tolle Zeit. Die Stadgärtner (oder die beauftragte Firma?) kämpfen mit großem Gerät gegen den Wildwuchs der großen Wiesenflächen an. „Die Giraffen wachsen zu!“ weiterlesen

Und was zahlst Du? „Segregation“ im Waldstraßenviertel

„Ich zahle 14 Euro Miete pro Quadratmeter – und du?“ So oder so ähnlich schrieb es das Stadtmagazin „Kreuzer“ vor einiger Zeit auf eine Postkarte, die das Waldstraßenviertel repräsentieren sollte. Eine Frechheit, fanden einige Bewohner, die nur um die 6 Euro zahlen, oft weniger, als zum Beispiel in der Südvorstadt oder in Plagwitz verlangt wird. „Und was zahlst Du? „Segregation“ im Waldstraßenviertel“ weiterlesen

Mit fremden Augen: Foto-Experiment im Waldstraßenviertel

Schon vor längerer Zeit habe ich im Waldstraßenviertel 12 Einwegkameras an mir unbekannte Menschen verteilt. Dabei achtete ich darauf, möglichst unterschiedliche Menschen – alte und junge, Frauen wie Männer und sogar Kinder – einzubeziehen.

Ich bat die Teilnehmer, 27 Fotos (so viele Bilder hat der Film) ihres Alltags zu machen, ohne Vorgaben zu fotografieren „was Ihnen in den Sinn kommt“ und die Kamera dann an einer bestimmten Stelle abzugeben. Über den Hintergrund des Experiments sagte ich nichts.

Hier seht ihr den ersten zurückgegebenen Film – eine ausführliche Projektbeschreibung und -auswertung findet Ihr hier.

Bäume im Waldstraßenviertel

Er steckt schon im Namen „Waldstraßenviertel“ – der Wald, die Ansammlung von Bäumen. Tatsächlich gibt es im Waldstraßenviertel mehr Bäume, als auf den ersten Blick zu sehen sind. Viele grüne Hinterhöfe beherbergen – von außen unsichtbar – eine große Vielfalt an Bäumen, sowie anderen Pflanzen und Tieren. Hier soll eine Fotosammlung entstehen, die möglichst alle Baumarten zeigt, die im Viertel zu finden sind. Bitte helfen Sie dabei, indem Sie zum Beispiel noch unidentifizierte Bäume bestimmen oder Tipps geben, an welcher Stelle eine nicht so häufig vertretene Art zu finden ist … „Bäume im Waldstraßenviertel“ weiterlesen

„Eindrucksvolle Kundgebung“: Chruschtschow spricht im Zentralstadion

Im Sommer 1957 bereiste eine sowjetische Partei- und Regierungsdelegation die DDR. Auf der Tour ließ sich Staats- und Parteichef Nikita Chruschtschow am 9. August auch in Leipzig bejubeln; das SED-Zentralorgan „Neues Deutschland“ schrieb dazu: „Zu einer eindrucksvollen Kundgebung im Leipziger Zentralstadion hatten sich am Freitagabend die Werktätigen der Messestadt trotz strömenden Regens zusammengefunden.“  „„Eindrucksvolle Kundgebung“: Chruschtschow spricht im Zentralstadion“ weiterlesen

Festumzug durch die Jahnallee: I. DTSF 1954

Festzug in der Jahnallee am 22. August 1954 anlässlich des I. Deutsches Turn- und Sportfestes

Von 1954 bis 1987 fand das Turn- und Sportfest der DDR achtmal in Leipzig statt. Das erste – noch als Deutsches Turn- und Sportfest – wurde auf der Festwiese neben dem geplanten Zentralstadion, im Stadion des Friedens und im Bruno-Plache-Stadion gefeiert. Mit dem 2. DTSF zog man in das neue Zentralstadion, das 1956 eröffnet wurde.

Auf diesem Foto vom 22. August ist der Festumzug durch die Straße der III. Weltfestspiele (zuvor Stalinallee, später Friedrich-Ludwig-Jahn-Allee, heute Ranstädter Steinweg) anlässlich des Abschlusses des DTSF (18. bis 22. August 1954) zu sehen. Die Kulisse bilden einige der ersten nach dem Krieg gebauten Wohnhäuser der Stadt.

Foto: unbekannter Fotograf, im Besitz von Johannes Ackner