Foto entdeckt: Dr. Woldemar Frege

Dr. Woldemar Frege (um 1860)

Dieses Porträtfoto aus den 1860er-Jahren von Woldemar Frege (1811 – 1890) habe ich bei eBay entdeckt und gekauft. Der Leipziger Juraprofessor Frege war mit der Sängerin Virginia Livia Gerhard verheiratet, nach der die Liviastraße benannt ist.

Frege gilt als einer der „Gründerväter“ des Leipziger Waldstraßenviertels: Im Jahr 1855 hatte er das Areal der Großen Funkenburg (heute Funkenburgstraße) gekauft. Dieses ließ er gemeinsam mit seinem Sohn Arnold Woldemar von Frege-Weltzien ab 1889 parzellieren und verkaufen. Aufgrund spezieller Bebauungsvorschriften durch Frege entstand ein relativ einheitliches Bebauungsgebiet – das Kerngebiet des heutigen Waldstraßenviertels.

Mitstreiter gesucht!

Das Waldstraßenviertel-Blog sucht Mitstreiter! Falls du etwas über dein Viertel berichten oder erzählen willst, melde dich und bewirb dich als Redakteur. Hier kannst du spannende Geschichten über deine Nachbarn erzählen, interessante Gewerbe vorstellen oder dich öffentlich über die Laubbläser-Plage und Parkplatz-Misere ärgern. Ziel ist, als Ergänzung zu den Waldstraßenviertel-Nachrichten des Fördervereins eine tagesaktuelle Online-Stadtteilzeitung aufzubauen. Und: Die Mitarbeit ist rein ehrenamtlich, Geld gib’s natürlich keines 🙂

Unbekanntes Ringelnatz-Foto entdeckt

Historikerglück: Dieses (vermutlich) bislang unbekannte Jugendfoto von Joachim Rigelnatz (Hans Bötticher) habe ich in der Fotothek des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig entdeckt! Es zeigt Ringelnatz (2. v. r.) im Sommer 1897 im Kreise seiner Familie im „Bötticher’schen Garten“, fotografiert von Georg Köring. Das Haus befand sich in der Poniatowskistr. 12, heute Gottschedstraße.

Kampf den Laubbläsern!

Kampf den Laubbläsern um 7 Uhr morgens: Eine Durchführungsverordnung zum Immissionsschutzgesetz besagt, dass Laubbläser (und -sauger) in Wohngebieten nur von 9 bis 13 und 15 bis 17 Uhr betrieben werden dürfen, siehe http://bit.ly/O0cqnL Das gilt natürlich auch für unser Waldstraßenviertel. Ein erster Erfolg konnte bereits verbucht werden: Ein Hausmeister stellte in einem Hinterhof der Waldstraße kurz nach 7 das Laubblasen ein, nachdem man ihn mit der Verordnung konfrontierte.